Der Ruhetag

Der Ruhetag

Müssen alle Menschen den Sabbat als Ruhetag halten?

Der Sabbat ist nicht ein Gesetz, sondern ein Gebot. Es wurde nicht gegeben, um sich einzuschränken oder des Gesetzes willen, sondern damit wir einen Ruhetag haben, den Gott besonders für uns segnet, wenn wir ihn halten. Wir werden nicht „errettet“ weil wir den Sabbat halten. Aber wir werden unser Leben besser leben können und eine engere Beziehung zum Ewigen, unseren Gott haben, wenn wir ihn, wie an-geboten, halten. Wie schon Gottes Sohn Jeschua in Markus zwei Vers 27 sagte: „und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen.“

Wir müssen hier ein paar Mythen klären:
1. Jeschua ruhte nach der Kreuzigung auf Golgatha im Grab. 
Er starb (ruhte) als der Sabbat begann, war tot (ruhte) am Sabbat und stand erst wieder auf, als der Sabbat (fast?) vorüber war. Somit erfüllte Jeschua selbst im Tod das Gebot, am Sabbat zu ruhen und Seinen Vater, den Ewigen, zu ehren indem er ihn, während sein Leib tot ruhte, mit seiner Seele besuchte und vermutlich anbetete.

2. Die Zehn Gebote existieren erst seit der Gesetzgebung am Berg Sinai
a. 1. Mose 2,3: „Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, darum, dass er am selben Tag geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.“ Das heißt, dass Gott der erste war, der den Sabbat machte und auch der erste war, der ihn heiligte. In Römer 4,15 „…wo aber kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.“ Ohne Gesetz, gibt es also auch keine Sünde. In 1.Mose 4,13 „Kain aber 
sprach, zu dem Herrn: Meine Sünde ist größer, denn dass sie mir vergeben werden möge.“ Woher wusste Kain also dass er gesündigt hatte? Wenn es kein Gesetz gegeben hätte, wäre er unschuldig gewesen, er hätte nicht gewusst, dass er gesündigt hatte. Wir lesen über Abraham in 1.Mose 26,5 „darum, dass Abraham meine Stimme gehorsam gewesen ist, und hat gehalten meine Rechte, meine Gebote, meine Weise und mein Gesetz.“ Woher kannte Abraham bereits die Gebote Gottes? Abraham musste bereits wissen, was Gottes Gesetz und Gebote waren, sonst hätte er sie nicht halten können. 

b. Als das Volk Israel aus Ägypten geführt wurde, sprach Gott zu Mose in 2.Mose 16,4 „Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und sammeln täglich, was es des Tages bedarf, dass ich’s versuche, ob’s in meinen Gesetzen wandle, oder nicht.“ Dieses Ereignis fand vor der Gesetzgebung am Berg Sinai statt. Wir lesen weiter in 2.Mose 16,26-27 „Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebente Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein. Aber am siebenten Tage gingen einige hinaus, zu sammeln, und sie fanden nichts.“ Somit wussten also Etliche bereits vor der Gesetzgebung am Berg Siani über Gottes Gebote und den Sabbat.

c. Das vierte Gebot beginnt mit den Worten in 2.Mose 20,8: „Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest.“ Was heißt „Gedenken“? Gedenken ist ein Synonym von „sich erinnern“ oder „sich entsinnen“ oder „wieder einfallen“ u. A. Das Volk Israel war ca. 400 Jahre in Ägypten in der Sklaverei. In 2.Mose 2,13 „Und die Ägypter zwangen die Kinder Israels zum Dienst mit Unbarmherzigkeit.“ In der Zeit der Knechtschaft und Sklaverei konnten die Israeliten nicht den Sabbat halten. Er geriet in vielen Köpfen vermutlich daher auch in Vergessenheit. Deshalb erinnerte Gott sie daran, als sie aus der Hand der Ägypter befreit waren, daran. Außerdem weist die Stelle auch darauf hin, dass der Sabbat bereits vor der Verschriftlichung der zehn Gebote am Berg Sinai, bereits bestand. Die Gebote wurden also am Berg Sinai nicht von Gott neu erfunden, und waren auch nicht nur für die „Juden (Die Nachkommen Israels/Jakobs)“ sondern waren lediglich eine Erinnerung für das Volk, das in den ca. 400 Jahren unbarmherziger Sklaverei, vergessen hatte, was wichtig und richtig war.

3. Der Schabbat gilt nur für Juden – Den brauchen also die Christen nicht befolgen?
a. Seit wann existiert der Schabbat?
Wir lesen in 2.Mose 20,11 „Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Ewige den Sabbattag und heiligte ihn.“ Adam und Eva wurden also erschaffen und bereits am ersten Tag begann der erste Sabbat, den sie mit Gott, dem Ewigen, feierten. Gott legte seinen Segen auf den siebenten Tag. Sollte da nicht jemand da sein, den Segen zu empfangen? Wen, wenn nicht uns Menschen, sollte Gott denn sonst segnen wollen? Der Sabbat existiert also bereits seit der Schöpfung!

b. Wie lange soll der Schabbat existieren?
Gott sagt in Jesaia 66,22-23 „Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht der Ewige, also soll auch euer Same und Name stehen. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht der Ewige.“ Gott sagt also, dass wir Menschen (Nicht nur Juden) vor ihn treten werden und ihn jeden Schabbat anbeten werden. Der Sabbat wird also auf der neuen Erde ebenfalls gefeiert werden.

c. Sollen nur Juden durch den Schabbat gesegnet werden?
Die Juden, aber auch viele andere Menschen, halten den Sabbat. Warum wurde er jedoch für alle Menschen bei der Schöpfung eingeführt und warum wird er von allen Menschen auf der neuen Erde gefeiert und nicht nur von den Juden? Gott macht also ein Gebot für alle Menschen, und es soll aber seit der Befreiung aus Ägypten nur noch für Juden gelten, bis die neue Erde kommt, dann soll es wieder für alle gelten? Wann hat der Gott Abrahams den Sabbat für alle Außer den Juden abgeschafft? Und warum müssen ihn dann auf der neuen Erde plötzlich alle wieder halten? macht das Sinn? Ist das die Gerechtigkeit Gottes? in Markus 2,27 lesen wir: „und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen.“ Der Ewige segnet also die Menschen, die den Sabbat halten und Satan versucht alles daran zu setzen, dass wir diesen Segen nicht erhalten, indem er uns Glauben machen will, der Sabbat sei nicht für uns alle.

d. Macht Gott unterschiedliche Gesetze für unterschiedliche Menschen?
I. Es heißt: „Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht.“ es heißt nicht: „Der Sabbat wurde für Juden gemacht.“
II. Der Schabbat existiert also bereits seit der Schöpfung und er wird auch auf der neuen Erde gefeiert werden. Das stellt sich also die Frage, warum sollte der Sabbat nicht in der Zeit dazwischen gefeiert werden?
Jesaja sagt dazu in Kapitel 56,6-7 „Und die Fremden, die sich zum Volk des Ewigen getan haben, dass sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf dass sie Seine Knechte seien, ein jeglicher, der Sabbat hält, dass er ihn nicht entweihe, und meinen Bund festhält, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause,…“ Jesaja zeigt, dass der Sabbat nicht nur die Juden, sondern auch die Fremden, also die Nicht-Juden halten sollen. Alle, die dem Gott Abrahams dienen wollen! Jesaja sagt weiter in Kap.58,13-14 „So du deinen Fuß von dem Sabbat kehrst, dass du nicht tust, was dir gefällt, an meinem heiligen Tage, und den Sabbat eine Lust heißt und den Tag, der dem Ewigen heilig ist, ehrest, so du ihn also ehrest, dass du nicht tust deine Wege, noch darin erfunden werde, was dir gefällt oder leeres Geschwätz; alsdann wirst du Lust haben am Ewigen, und ich will dich über die Höhen auf Erden schweben lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob (Israrels); denn des Ewigen Mund sagt’s.“ Gott sagt also, dass er die, die den Sabbat halten, nicht nur segnen möchte, sondern sie an seinen Berg führt, sie in seinem Bethaus erfreuen und über der Erde schweben lassen wird und spricht ihm das Erbe Jakobs (Israels) zu. Diese Verheißungen beziehen sich also auch auf die neue Erde und machen deutlich wie groß unser Lohn sein wird, wenn wir den Sabbat halten und damit den Ewigen ehren und dienen. 
Kein Wunder versucht Satan genau diesen Lohn uns zu versperren indem er vom halten des Sabbats ablenkt, dass wir den Lohn Gottes nicht empfangen können. Auch Mose sagt, dass der Sabbat für alle Menschen und nicht nur die Juden ist. In 2.Mose 12,49 lesen wir: „Einerlei Gesetz sei dem Einheimischen und dem Fremdling, der unter euch wohnt.“ Der Sabbat ist etwas, durch den alle Menschen, die ihn halten gesegnet werden sollen. Es sollte ein besonderer Tag sein, an dem man sich besonders Zeit für Gott , den Ewigen, die Familie und sich selbst nehmen sollte. Sollte dieser Segen nur für Juden sein? Kolosser 3,11 „da nicht ist Grieche, Jude, beschnittener, Unbeschnittener, Ungrieche, Scythe, Knecht, Freier, sondern alles und in allen Jeschua als Vorbild.“ Vor Gott sind also alle Menschen gleich. Da ist es egal, ob ich Jude bin oder nicht. Ich muss nur leben, wie Jeschua uns gezeigt hat, wie wir leben sollen. Und er lebte nun mal nach der Torah, wie es ihm und uns, sein Vater verheißen hat. In Hesekiel 20,20 wird wie folgt beschrieben: „und heiligt meine Sabbate; denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch, dass ihr erkennet, dass ich der Ewige euer Gott bin.“ Wenn wir also die Sabbate nicht halten, ist der Ewige nicht unser Gott, sondern ein anderer. Welchem Gott wollen wir dienen? Vielleicht dem Sonnengott am Sonntag oder dem Gott Abrahams am Sabbat? Das muss jeder für sich entscheiden! In Maleachi 3,6 sagt der Ewige: „Denn ich bin der Ewige und wandle mich nicht.“  
Wenn er sich nicht wandelt, ist er der gleiche Gott im alten und im neuen Testament, in der Torah und in der Bibel, im Koran und im Tannach. Also sind auch seine Gebote die gleichen. In Prediger 12:13 steht zusammengefasst: „Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott, den Ewigen und halte seine Gebote; Denn das soll jeder Mensch tun.“ (und nicht nur Juden!) 

4. Der Sabbat gehört zum mosaischen Gesetz (Zeremonialgesetz)
Dazu werden wir erst einmal unterscheiden müssen zwischen Gottes Gesetz und den mosaischen Gesetzen.
a. In 5.Mose 5,22 lesen wir: „Diese Worte hat der Ewige auf dem Berg zu eurer ganzen Versammlung geredet, mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und dem Dunkel, mit starker Stimme, und er fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.“ 
Über das mosaische Gesetz lesen wir jedoch in 3.Mose 1,2 „Rede zu den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Wenn ein Mensch von euch dem Ewigen eine Opfergabe darbringen will, so sollt ihr vom Vieh, vom Rind- und Kleinvieh, eure Opfergabe darbringen.“
Die zehn Gebote wurden also von Gott, dem Ewigen persönlich verkündet. Das mosaische Gesetz wurde durch Mose verkündet. Aber von wem und worauf wurden die Gesetze geschrieben?
2.Mose 31,18 und 32,16 „Und er gab dem Mose, als er auf dem Berge Sinai mit ihm ausgeredet hatte, die zwei Tafeln des Zeugnisses, Tafeln von Stein, beschrieben mit dem Finger Gottes.“ „Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben in die Tafeln.“
Jedoch in 5.Mose 31,24 steht: „Und es geschah, als Mose geendigt hatte, die Worte dieses Gesetzes in ein Buch zu schreiben bis zu ihrem Schlusse,…“
Die zehn Gebote wurden also persönlich von Gott gegeben und mit seinem Finger in Stein geschrieben. Jedoch wurde das mosaische Gesetz von Mose in ein Buch geschrieben. Es wird deutlich, dass die zehn Gebote göttlicher Art und die mosaischen Gesetze menschlicher Art sind. Wo wurden also die zehn Gebote aufbewahrt?
5.Mose 10,5 „Und ich wandte mich und stieg von dem Berge herab. Und ich legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte; und sie sind daselbst, wie der Ewige mir geboten hat.“ 
Dagegen das mosaische Gesetz 5.Mose 31,26 „Nehmet dieses Buch des Gesetzes und leget es zur Seite der Lade des Bundes des Ewigen, eures Gottes, dass es daselbst zum Zeugen gegen dich sei.“ In der Torah werden diese zwei Gesetze also eindeutig voneinander getrennt. Somit haben diese zwei Gesetze  auch unterschiedliche Bedeutung für den Menschen. Über das mosaische Gesetz, das auch Zeremonialgesetz genannt wird, lesen wir in 3.Mose 7,37-38 „Das ist das Gesetz des Brandopfers, des Speisopfers und des Sündopfers und des Schuldopfers und des Einweihungsopfers und des Friedensopfers, welches der Ewige dem Mose geboten hat auf dem Berge Sinai, an dem Tage, da er den Kindern Israels gebot, ihre Opfergaben dem Ewigen darzubringen, in der Wüste Sinai.“ Es ist also das Gesetz, in dem das gesamte Opfersystem definiert wird. 
Dagegen in Jakobus 2,8-10 und 1,25 „Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz erfüllet nach der Schrift: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", so tut ihr wohl. 9 Wenn ihr aber die Person ansehet, so begehet ihr Sünde, indem ihr von dem Gesetz als Übertreter überführt werdet. 10 Denn wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in einem straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden.“ „Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat und darin bleibt, indem er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, dieser wird glückselig sein in seinem Tun.“ 
Während die zehn Gebote als „königlich“ und „vollkommen“ beschrieben wird, wird das Zeremonialgesetz wie folgt beschrieben: „jetzt aber, da ihr Gott, den Ewigen, erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie wendet ihr wieder um, zu den schwachen und armseligen Elementen, denen ihr wieder von neuem dienen wollt?“ Das eine Gesetz ist königlich und vollkommen. Das andere Gesetz dagegen schwach und armselig.

b. Warum existieren überhaupt zwei Gesetze? Wozu war das Zeremonialgesetz?
Galater 3,19 „Warum nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt (bis der Same käme, dem die Verheißung gemacht war), angeordnet durch Engel in der Hand eines Mittlers.“
Wegen der Sünde wurde es also den zehn Geboten hinzugefügt. Wir lesen ab Vers 24-25 weiter: „ Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.  Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;“
Das Zeremonialgesetz ist also geworden.
Woher wissen wir überhaupt, dass die zehn Gebote vor der Sünde existierten? Wir lesen in 1. Johannes 3,8 folgendes: „Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, auf daß er die Werke des Teufels vernichte.“
Nach der Bibel existierte der Teufel bereits vor den Menschen. Der Satan verführte Eva zur Sünde. Wie lange sollten diese Gesetze gelten?
Über das Zeremonialgesetz lesen wir: „ Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister;“ (Galater 3,24-25) Das Zeremonialgesetz hat also mit dem Tod Jesu seine Gültigkeit verloren. „Jesus aber gab einen lauten Schrei von sich und verschied. 38 Und der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten.“ (Markus 15,37-38) Das war ein übernatürliches Zeichen von Gott für die Juden, dass der Opferdienst ein für alle Mal beendet/final erfüllt wurde. In Epheser 2,15-16 steht dazu: „nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe, 16 und die beiden in einem Leibe mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte.“ Hier ist eindeutig nicht die Rede von den zehn Geboten. In der Bibel wird eindeutig in Satzungen und Gebote unterschieden. 
Deshalb ist es wichtig, dass wir aufmerksam lesen. Je nach Begebenheit werden Gebote und Satzungen einzeln oder miteinander genannt. Wenn es aber um die Heiligkeit der Gebote geht, werden diese auch explizit als Gebote genannt. Die Bibel schreibt also, dass es die Satzungen sind, welche ein Ende gefunden haben. 
Über die zehn Gebote lesen wir: „Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen. 8 Sie werden erhalten immer und ewiglich und geschehen treulich und redlich.“ (Psalm 111, 7-8)
Die zeitlichen Satzungen, deren Sinn darin bestand, den Mensch auf das wahre Opfer zu lenken haben mit dem Tod Jeschuas ihre Bedeutung verlogen. Jedoch nicht die zehn Gebote, denn der Psalmist sagt, diese werden für immer und ewig erhalten bleiben. Bevor Jeschua für uns ans Kreuz ging, sollten die Juden für ihre Sünden Lämmer opfern, deshalb wurde ihnen auch das Zeremonialgesetz mit dem Priestertum und dem Opfersystem gegeben. Leider glauben viele Menschen, die Festtage und ihre hohen Schabbate seien damit auch abgeschafft, dazu jedoch mehr in einem anderen Kapitel. Jedoch haben die heiligen Ruhetage Gottes JHWH nicht viel mit den hohen Schabbaten der Feste zu tun. Diese Feste deuteten auf die kommenden Ereignisse hin. Auf den Tod und die Auferstehung von Gottes JHWH Sohn Jeschua HaMaschiach.
Wir haben festgestellt, dass die zehn Gebote bereits vor dem Sündenfall bestanden. (Ohne Gesetz, kein Sündenfall!) Somit deutet der Schabbat auch nicht auf das kommen, den Tod oder die Auferstehung oder Erlösung Jeschuas hin, sondern erinnert und an seinen Vater JHWH, der Himmel und Erde geschaffen hat und dessen Autorität wir uns unterwerfen. Es sei auch angemerkt, dass das Zeremonialgesetz tatsächlich den Juden gegeben worden ist „Dann wird es dir gelingen, wenn du darauf achtest, die Satzungen und die Rechte zu tun, welche Jehova dem Mose für Israel geboten hat. Sei stark und mutig, fürchte dich nicht und erschrick nicht!“ (1.Chronik 22, 13) Dagegen wurden die zehn Gebote allen Menschen gegeben. „Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch. 14 Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen.“ (Prediger 12, 13-14) Die Bibel warnt uns davor, JHWH Gesetz abzulehnen. „Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes: selbst sein Gebet ist ein Greuel.“ (Sprüche 28,9) 
Warum ist die Bibel in diesem Thema so streng? Warum diese harten Worte? Weil die zehn Gebote Gottes Charakter repräsentieren. Die Identität JHWH wird in den Geboten genannt. Gott ändert sich nicht. „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten.“ (Jakobus 1,17) 
Gottes Gebote und seine Identität stimmen exakt überein, wie in folgender Tabelle zu lesen ist:

Gott JHWH ist…  Gottes Gesetz ist…
1. Johannes 4,8 LIEBE Matthäus 22, 37-40
Psalm 29,10 EWIG Psalm 111,7-8
Matthäus 5,48 VOLLKOMMEN Jakobus 1,25
Jesaja 6,3 HEILIG Römer 7,12
Johannes 14,6 WAHRHEIT Psalm 119,142
Jakobus 1,7 UNVERÄNDERLICH Lukas 16,17
2. Chronik 6,18 UNBEGRENZT Psalm 119, 96
1. Korinther 1,30 GERECHT Psalm 119, 172
Johannes 4, 24 GEISTLICH Römer 7, 14
1. Johannes 3,3 REIN Psalm 19,8
Johannes 8,12 LICHT Sprüche 6,23
2. Samuel 7, 22 GROSS Jesaja 42,21
Psalm 145,9 GUT Römer 7,12
Jeremia 23,6 GERECHTIGKEIT Psalm 119,172
Hiob 37,14 WUNDERVOLL Psalm 119,18
Psalm 104,1 HERRLICH Jesaja 42,21

5. Der Sabbat wurde ans Kreuz geheftet
Wenn ich ein Verbrechen begehe, bin ich nur solange schuldig, solange das Gesetz besteht. Wenn das Gesetz abgeändert oder entfernt wird, bin ich unschuldig. Mich kann niemand verurteilen, denn laut Gesetz habe ich nichts Unrechtes getan. Jeschua kam jedoch nicht um das Gesetz zu ändern oder abzuschaffen. Jeschua sagte: „Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matthäus 5,17) Er nahm unsere Schuld auf sich und bewies genau dadurch, dass das Gesetz noch volle Gültigkeit besitzt. In Römer 6 Vers 23 steht geschrieben: „Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.“ Wäre das Gesetz geändert oder abgeschafft worden, hätte Jeschua nicht für unsere Sünden sterben müssen. Da stellt sich die Frage, von was genau hat uns Jeschua erlöst? In Galater 3 Vers 13 finden wir die Antwort: „Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!")“ Wir wurden also vom Fluch des Gesetzes erlöst und nicht vom Gesetz selbst. „dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete.“ (Kolosser 2,14) Die bestehende Schuldschrift wurde also ans Kreuz geheftet und nicht das Gesetz! Denn wir müssten für unsere Sünden sterben. Jeschua starb jedoch für uns, damit wir leben können. „Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“ (2.Korinter 5,21) 

6. „Lasset niemanden ein Gewissen machen über Sabbate!“
Kolosser 2 Vers 16 wird oft als Argument gegen den Schabbat gebracht, in diesem Vers heißt es: „So soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Sabbats,…“ über was sprichst Paulus hier im Kontext? Die Rede ist von Essen, Trinken, Neumonde und Festtage! Lesen wir in den zehn Geboten etwas von Essen, Trinken, Neumonde oder Festtage? Es kann sich also hier bei den Sabbaten auch nur um das mosaische Gesetz handeln. Der Kontext erklärt klar, dass es sich hierbei um die hohen Sabbate der Festtage handelt nun nicht um den wöchentlichen heiligen Schabbat. Es geht hier also um die Festtage, welche auf Jeschua deuten, um die niemand gerichtet werden soll! Denn weiter lesen wir in Vers 17: „welche Dinge doch nur ein Schatten derer sind, die kommen sollten, wovon aber Christus das Wesen hat.“ Dieser Vers bestätigt erneut, dass es sich hierbei um das mosaische Gesetz handelt, welches nur ein „Schatten“ dessen ist, was kommen wird in der Erfüllung des Todes und der Auferstehung Jeschuas.
Im 3.Mose lesen wir einen Auszug des mosaischen Gesetzes in Kapitel 23 ab Vers 36: “ Sieben Tage lang sollt ihr dem HERRN Feueropfer darbringen und am achten Tag eine heilige Versammlung halten und dem HERRN Feueropfer darbringen; es ist Festversammlung; da sollt ihr keine Arbeit verrichten. 37 Das sind die Feste des HERRN, da ihr heilige Versammlungen einberufen sollt, um dem HERRN Feueropfer, Brandopfer, Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer darzubringen, ein jedes an seinem Tag 38 außer den Sabbaten des HERRN und außer euren Gaben, den gelobten und freiwilligen Gaben, die ihr dem HERRN gebet.“ Ebenso in 2.Chronik 8,13 wo es heißt: „was an jedem Tag zu opfern war nach dem Gesetze Moses, an den Sabbaten und Neumonden und an den Festzeiten, dreimal im Jahre, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote, am Fest der Wochen und am Laubhüttenfest.“ 
Besonders auffallend dabei ist, dass die Sabbate (also im Plural) im Zusammenhang mit Essen, Trinken, Neumonden und verschiedenen Festen genannt werden. Hier ist also nicht die Rede vom wöchentlichen Schabbat, sondern von den hohen Sabbaten der Festtage.
Interessant ist, dass nur wenige Verse weiter, von dem Argumentations-Vers folgendes zu lesen ist: „Wenn ihr mit Christus den Grundsätzen der Welt abgestorben seid, was lasset ihr euch Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt?  21 zum Beispiel: «Rühre das nicht an, koste jenes nicht, befasse dich nicht mit dem!» 22 was alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt. 23 Es sind nur Gebote und Lehren von Menschen, haben freilich einen Schein von Weisheit in selbstgewähltem Gottesdienst und Leibeskasteiung, sind jedoch wertlos und dienen zur Befriedigung des Fleisches.“ (Kolosser 2, 20-23) Hier haben wir noch einmal eine eindeutige Bestätigung, dass es sich hierbei um menschliche Gebote, nicht jedoch um Göttliche handelt. Wenn man nur mit Kolosser 2,16 argumentiert, dass der Schabbat abgeschafft ist, reißt man den Vers aus seinem Kontext. 
In Hebräer 10 Vers 14 ist zu lesen: „denn mit einem einzigen Opfer hat er die, welche geheiligt werden, für immer vollendet.“  Jeschua hat das Opfer also in Ewigkeit vollendet. Somit müssen wir kein Opfer mehr darbringen, als uns selbst. Der Schabbat aus dem vierten Gebot hat jedoch damit nichts zu tun. Dieser erinnert uns nämlich an die Schöpfung und daran, dass JHWH uns erschaffen hat. Der Apostel Johannes erinnert die Gläubigen an das alte Gebot, wie wir im ersten Johannesbrief im zweiten Kapitel ab Vers sieben lesen können: „Geliebte, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet; das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang an gehört habt.“  
Der Apostel Johannes spricht hier über die Gebote, die seit Anfang existieren.

7. Wir stehen unter der Gnade
„Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade seid.“ (Römer 6,14) Ist dies ein Argument gegen den Schabbat? Wir stehen also unter der Gnade, also brauchen wir die zehn Gebote nicht mehr halten. Wir brauchen kein Gesetz, wir können alles tun was wir wollen. Oder? Aber bereits im nächsten Vers (15) geht es weiter mit den Worten: „Wie nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!“ 
Wir jemand „be-gnadigt“, wird er von der Sünde befreit, nicht aber von dem geltenden Gesetz. Das Gesetz ist natürlich weiterhin gültig, auch für den Begnadigten. Würde er unter der Gnade das gleiche Gesetz wieder brechen, würde er erneut verurteilt werden. Es ist also richtig, dass wir unter der Gnade stehen, denn Jeschua nahm die Strafe auf sich. Jedoch heißt dies nicht, dass das Gesetz dadurch seine Gültigkeit verloren hat.
Wir können uns also die Frage stellen, ob wir immer nur begnadigt werden wollen, damit wir nicht das Gesetz halten müssen, oder ob es nicht einfacher ist und von mehr Liebe zu unserem himmlischen Vater zeugt, wenn wir einfach die Gebote Gottes halten und Segen erhalten, statt von Gnade leben zu müssen!

8. Wir stehen nicht unter dem Gesetz
„Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade seid.“ (Römer 6,14) Was bedeutet das, wenn wir nicht mehr unter dem Gesetz stehen? Heißt das, dass wir vom Gesetz befreit sind? Die darauf folgenden Verse  15 und 16 geben einen Hinweis darauf: „Wie nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisset ihr nicht: wem ihr euch als Knechte hingebet, ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müßt ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ Dass wir nicht unter dem Gesetz stehen, kann also nicht heißen, dass die zehn Gebote abgeschafft worden sind. Denn die zehn Gebote definieren die Sünde. Ohne Gesetz gibt es jedoch keine Sünde! Paulus warnt uns und sagt, dass wir nicht sündigen sollen. Wir stehen nicht mehr unter der Strafe des Gesetzes, jedoch sollen wir trotzdem das Gesetz befolgen. Wie könnte ich sonst Gott JHWH gegenüber gehorsam sein? Wie könnte ich meine Liebe zu ihm zeigen? Wie könnte ich gute Früchte bringen? Wie könnte ich ein Licht sein für Andere?
In diesem Zusammenhang wird auch gerne ein weiterer Vers gegen den Schabbat genannt: „Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dürftigen Satzungen, welchen ihr von neuem an dienen wollt?“ (Galater 4,9) Es wird behauptet, dass damit die zehn Gebote inklusive dem Schabbat abgeschafft worden sind. Was sind das aber für Satzungen? Nun, der nächste Vers (10) gibt bereits Aufschluss darüber: „Ihr haltet Tage und Monate und Feste und Jahre.“ In den zehn Geboten werden keine Tage, Monate, Feste und Jahre genannt. Im mosaischen Gesetz ist jedoch die Rede von Tage, Monate, Feste und Jahre. Somit kann es sich bei dieser Aussage nur um das mosaische Gesetz handeln. Und damit sind nicht die zehn Gebote Gottes JHWH gemeint. Paulus erklärt in Römer 3,31 folgendes: „Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf.“ Jeschua hat nicht umsonst in Matthäus 7,21-23 gesagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? 23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!“ Und der Apostel Johannes schreibt in 1.Johannes 2, 1-5: „Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, damit ihr nicht sündiget! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; 2 und er ist das Sühnopfer für unsre Sünden, aber nicht nur für die unsren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. 4 Wer da sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; 5 wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe zu Gott vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.“ 

9. Wir werden durch Glauben gerecht/gerettet
Es ist wahr, dass wir durch den Glauben an den Sohn Gottes JHWH, Jeschua HaMaschiach gerettet werden. Bedeutet dies jedoch, dass ich die Gebote Gottes ignorieren kann? Der Apostel Jakobus schreibt in Jakobus 2,20: „Ohne Werke ist der Glaube tot.“ Wie ist das jetzt zu verstehen? Brauche ich nun Werke, oder brauche ich keine Werke tun? Gerettet werden wir aus dem Glauben, nicht durch irgendwelche Werke. Jedoch sind die äußeren Werke ein Zeichen, des inneren Glaubens! Wenn wir beispielsweise dem Wetterbericht glauben, werden wir dann bei einem angesagten Sturm grillen gehen? Wenn wir also von ganzem Herzen glauben, wie werden wir uns dann gegenüber meinem HERRN verhalten? Werden wir seine Anweisungen wie rebellische Kinder missachten? Werden wir lügen, stehlen, morden oder andere Götter anbeten? Werden wir Gottes Namen lästern oder seine Gebote verändern?
Es ist wichtig zu verstehen, dass der Glaube die Gebote nicht ausschließt! Die Gebote und der Glaube ergänzen sich. 

10. Wir leben im neuen Bund
Dazu treten erst einmal ein paar Fragen auf:
a. Was bedeutet dieser Bund?
b. Mit wem wurde der Bund geschlossen?
c. Warum ein neuer Bund?
d. Waren diese Bündnisse unterschiedlich?

a. Was bedeutet dieser Bund?
„und will einen ewigen Bund mit ihnen machen, daß ich nicht will ablassen, ihnen Gutes zu tun; und will ihnen meine Furcht ins Herz geben, daß sie nicht von mir weichen;“ (Jeremia 32,40) in Psalm 132,12 wird der Bund wie folgt beschrieben: „Werden deine Kinder meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Kinder auf deinem Stuhl sitzen ewiglich." JHWH hat also mit den Menschen einen Bund geschlossen. Er möchte sie segnen und nicht aufhören Gutes zu tun. Doch was ist die Bedingung von diesem Bund? Was erwartet Gott JHWH von den Menschen dafür? Im fünften Buch Mose steht im Kapitel sieben ab Vers neun geschrieben: „So sollst du nun wissen, daß der HERR, dein Gott, ein Gott ist, ein treuer Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, in tausend Glieder,“ in Kapitel vier Vers dreizehn steht weiter: „Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu tun, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.“ Nehemia schreibt in Kapitel eins ab Vers fünf folgendes zusammenfassend: „[…] Ach HERR, Gott des Himmels, großer und schrecklicher Gott, der da hält den Bund und die Barmherzigkeit denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,“ Daniel nutzt ähnliche Worte in seinem Gebet: „Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott, bekannte und sprach: Ach lieber HERR, du großer und schrecklicher Gott, der du Bund und Gnade hältst denen, die dich lieben und deine Gebote halten.“ Man kann also zusammenfassend sagen, dass die Bedingung für den Bund an uns Menschen die Treue, Loyalität und der Gehorsam Gott gegenüber ist.

b. Mit wem wurde der Bund geschlossen? 
So genannte Christen behaupten immer wieder, dass der Bund, der am Berg Sinai geschlossen wurde nur für das Volk Israel, also die Juden gelten würde. Dazu muss man verstehen, dass wir alle, die an Gott JHWH und seinen Sohn Jeschua HaMaschiach glauben, zum Volk Israel gehören und damit, wenn man so will „Juden im Geiste“ sind. In Römer zwei steht dazu ab Vers 28-29: „Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleische Beschneidung; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geiste, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist.“ Dazu aber noch an anderer Stelle mehr, das dies ebenfalls ein großes Extra-Thema ist.
Aber wir lesen in der Bibel, dass Gott JHWH einen Bund bereits mit Adam und mit Noah machte, lange bevor es ein Volk Israel oder die Juden gab. Genauso ein Bund machte Gott JHWH mit dem Volk Israel und nicht nur mit Juden. Der Bund galt selbst zu Zeiten Mose nicht nur den Juden. Das können wir in Jesaja 56 in den Versen 1-6 lesen: „So spricht Jehova: Wahret das Recht und übet Gerechtigkeit! Denn mein Heil steht im Begriff zu kommen, und meine Gerechtigkeit geoffenbart zu werden. 2 Glückselig der Mensch, der dieses tut, und das Menschenkind, welches hieran festhält: Der den Sabbath hält, daß er ihn nicht entweihe, und seine Hand davor bewahrt, irgend etwas Böses zu tun! 3 Und der Sohn der Fremde, der sich Jehova angeschlossen hat, spreche nicht und sage: Jehova wird mich sicherlich von seinem Volke ausschließen; und der Verschnittene sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum. 4 Denn so spricht Jehova: Den Verschnittenen, welche meine Sabbathe halten und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bunde, 5 ihnen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern einen Platz geben, und einen Namen, besser als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgerottet werden soll. 6 Und die Söhne der Fremde, die sich Jehova angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen Jehovas zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, einen jeden, der den Sabbath hält, daß er ihn nicht entweihe, und die da festhalten an meinem Bunde.“ 
So einen Bund hat auch Jeschua am Sederabend des Pessachfestes (auch als Abendmahl bekannt geworden) mit seinen Jüngern geschlossen. „Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; solches tut, so oft ihr ihn trinket, zu meinem Gedächtnis!“ (1. Korinter 11,25) Auch dieser Bund beschränkt sich nicht auf die Israeliten, obgleich Jeschua ein Hohepriester der Juden war. Das bedeutet, dass jeder Mensch ein Bund mit Gott JHWH haben kann. Er muss nur seinen Teil dazu erfüllen.

c. Warum ein neuer Bund?
Bevor wir diese Frage beantworten, lesen wir eine Geschichte aus 2. Chronik 33, 21-23: „Zweiundzwanzig Jahre alt war Amon, als er König ward, und regierte zwei Jahre lang zu Jerusalem; 22 und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, wie sein Vater Manasse getan hatte. Und Amon opferte allen Götzen, die sein Vater Manasse gemacht hatte, und diente ihnen. 23 Aber er demütigte sich nicht vor dem HERRN, wie sich sein Vater Manasse gedemütigt hatte, sondern er, Amon, lud große Schuld auf sich.“ Die Bibel beschreibt hier den jungen König Amon, der von Gott abgefallen war, fremden Göttern diente und viel Böses tat. Weiter lesen wir in den Versen 24 – 25: Und seine Knechte machten eine Verschwörung gegen ihn und töteten ihn in seinem Hause. 25 Da erschlug die Landbevölkerung alle, welche die Verschwörung wider den König Amon gemacht hatten; und die Landbevölkerung machte seinen Sohn Josia zum König an seiner Statt.“ Der neue König war besser als sein Vater. Über ihn lesen wir in 2. Chronik 34,1-2: „Acht Jahre alt war Josia, als er König ward, und regierte einunddreißig Jahre lang zu Jerusalem.  2 Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, und wandelte in den Wegen seines Vaters David und wich weder zur Rechten noch zur Linken.“ Josia war gut, jedoch wusste er, was seine Vorväter falsch gemacht hatten. Er sagte in Vers 21: „Gehet hin, fraget den HERRN für mich und für die Übriggebliebenen in Israel und Juda wegen der Worte des Buches, das gefunden worden ist; denn groß ist der Grimm des HERRN, der über uns ausgegossen ist, weil unsre Väter das Wort des HERRN nicht beobachtet haben, zu tun nach allem, was in diesem Buche geschrieben steht!“ Der König Josia demütigte sich vor dem Herrn, darum spricht der HERR zu Josia ab Vers 27: „Weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du seine Worte wider diesen Ort und wider seine Einwohner hörtest, ja, weil du dich vor mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich dich erhört, spricht der HERR.  28 Siehe, ich will dich zu deinen Vätern versammeln, daß du in Frieden in dein Grab gebracht wirst und deine Augen all das Unglück nicht sehen müssen, das ich über diesen Ort und seine Einwohner bringen will. 29 Als sie nun dem König diese Antwort brachten, sandte der König hin und ließ alle Ältesten in Juda und Jerusalem zusammenkommen. 30 Und der König ging hinauf in das Haus des HERRN und mit ihm alle Männer von Juda und die Einwohner von Jerusalem, die Priester, die Leviten und alles Volk, groß und klein, und man las vor ihren Ohren alle Worte des Bundesbuches, das im Hause des HERRN gefunden worden war. 31 Und der König trat an seinen Standort und machte einen Bund vor dem HERRN, daß er dem HERRN nachwandeln wolle, seine Gebote, seine Zeugnisse und seine Satzungen zu halten von ganzem Herzen und von ganzer Seele, zu tun nach den Worten des Bundes, die in diesem Buch geschrieben sind.“ 
Anhand von dieser Geschichte sehen wir klar, dass der Bund nichts wert ist, wenn wir ihn durch das Nicht-Halten der Gebote nicht erfüllen, sondern wenn die Menschen Gott gegenüber untreu sind. Der Bund hatte seine Bedeutung verloren, weil die Menschen seine Bedingungen nicht erfüllten. Dieser Bund gilt nur, wenn wir Menschen uns vor Gott JHWH demütigen, ihn lieben und alle seine Gebote halten. Aber um auf die Frage zurückzukommen, wozu einen neuen Bund? Weil der alte Bund durch die Sünden und Übertretungen gegenstandslos geworden ist, hat Josia einen neuen Bund mit Gott gemacht. Es war nicht das einzige Mal, dass das Volk Israel sich gegen Gott versündigt hat. Josua schreibt in Josua 7,11: „Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten […]“ und in Psalm 78,19 steht geschrieben: „Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln.“ Und weiter in Vers 37: „aber ihr Herz war nicht an ihm, und hielten nicht treulich an seinem Bund!“ Nicht das ausversehene oder unbewusste Sündigen machte den Bund hinfällig, sondern das bewusste und absichtliche Sündigen, wie David es beschreibt.
Im alten Testement wurde der neue Bund bereits prophezeit: „Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde; 32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten auszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, und ich hatte sie mir doch angetraut, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein;“ (Jeremia 31, 31-33) 
d. Waren die Bündnisse unterschiedlich?
Es gibt tatsächlich Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Bund. Im alten Bund gab es  menschliche Priester die Lämmer, Böcke und Kälber zur Sündenvergebung opferten. Im neuen Bund haben wir Jeschua, den göttlichen Hohepriester, der sich selbst opferte und damit unsere Sünden vergab. Mit seinem Opfer wurde das Priestertum vollendet. Denn das wahre Opferlamm wurde geopfert und damit braucht es auch keine Hindeutungen mehr auf das wahre Opferlamm. In Hebräer Kapitel sieben ist ab Vers 12 zu lesen: „Denn wenn das Priestertum verändert wird, so muß notwendigerweise auch eine Änderung des Gesetzes erfolgen.“ Und weiter ab Vers 18: „Da erfolgt ja sogar eine Aufhebung des vorher gültigen Gebotes, seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit wegen“ Mit dem Tod Jeschuas hat also das Priestertum mit seinen Opfern seine Bedeutung verloren. Somit braucht man also das Gesetz (Satzungen), das das Priestertum und die Opfergaben definiert nicht mehr. Manche „Christen“ vertreten jedoch die Ansicht, dass durch diese Verse die zehn Gebote Gottes JHWH ihre Gültigkeit durch den neuen Bund verloren haben. 
Wie ist das nun zu verstehen? In den Versen sieben bis neun geht es um das Priestertum und das Priestertum nicht mehr benötigt wird. Es ist also schlicht aus dem Kontext gerissen, wenn es dann ab Vers zwölf plötzlich um die zehn Gebote gehen würde. Außerdem wäre es im Widerspruch zur gesamten Bibel und wird seltsamerweise explizit gegen den Schabbat, nicht jedoch gegen die anderen neun Gebote angewendet. Jedoch ist der Schabbat ein fester Bestandteil der zehn Gebote und kann nicht einfach von ihnen getrennt werden. „denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem Gebote fehlt, der ist in allem schuldig geworden;“ (Jakobus 2,10)
Die Bedingungen im neuen Bund sind also die gleichen wie im alten Bund. Diese haben sich nicht geändert. Der Gehorsam gegenüber den zehn Geboten wird im alten als auch im neuen Bund gleichermaßen gefordert. Auch der Israelit (Jude) und Sohn Gottes Jeschua lebte im absoluten Gehorsam. „und in seiner äußern Erscheinung wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod, ja bis zum Kreuzestod. 9 Darum hat ihn auch Gott über alle Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen ist,“ (Philliper 2, 8-9) 
Jeschua befolgte die zehn Gebote. Er war gehorsam gegenüber seinem Vater im Himmel. Sollten wir da nicht seinem Beispiel folgen und es ihm gleich versuchen zu tun? Jeschua sagte in Johannes 14,15: „Wenn ihr mich liebet, so haltet meine Gebote.“ 
Der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Bund bezieht sich nicht auf die zehn Gebote im neuen Bund sind die zehn Gebote immer noch gütig. Von Anbeginn, bis in alle Ewigkeit!

11. Jeschua hat den Sabbat abgeschafft
Dieses Argument wird erstaunlich oft gegen den Schabbat erwähnt. Wie kommt es dazu? Jeschua heilte am Schabbat, genau wie an allen anderen Tagen auch. „Und siehe, da war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, an den Sabbathen zu heilen? auf daß sie ihn anklagen möchten. 11 Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch wird unter euch sein, der ein Schaf hat und, wenn dieses am Sabbath in eine Grube fiele, es nicht ergreifen und aufrichten wird? 12 Wieviel vorzüglicher ist nun ein Mensch als ein Schaf! Also ist es erlaubt, an den Sabbathen Gutes zu tun.“ (Matthäus 12,10-12) Wenn der Schabbat seine Gültigkeit verloren hätte, warum sagt Jeschua dann, dass man am Schabbat Gutes tun dürfe? Sollte er da nicht eher die Situation klarstellen und sagen, dass der Schabbat seine Gültigkeit verloren hat? Das wäre doch die Gelegenheit, den Menschen zu verkünden, dass der Schabbat nicht mehr der Ruhetag seines Vaters ist, den er einst für uns Menschen gesegnet hat. Jeschua bezeugte stattdessen, dass der Schabbat immer noch seine volle Gültigkeit hat.
„Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel hinweg; und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. 2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht alles dieses? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird.“ (Matthäus 24,1-2) Jeschua prophezeite die Zerstörung des Tempels also voraus. Jedoch sagte er in Vers 20 weiter: „Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbath.“ Warum sagte Jeschua seinen Jüngern, dass sie darum beten sollen, dass der Tempel nicht am Schabbat zerstört werden solle? Der Tempel wurde erst ca. vierzig Jahre nach Jeschuas Tod und Auferstehung zerstört. Diese Aussage würde keinen Sinn machen, wenn es dann keinen Schabbat mehr geben würde oder dieser seine Bedeutung verloren hätte.
Auf die einfache Frage, was man tun könne um das ewige Leben zu erhalten meinte Jeschua persönlich „[…] Wenn du aber ins Leben eingehen willst, so halte die Gebote.“ (Matthäus 19,17) Der Schabbat ist eines dieser Gebote. Wäre er es nicht, hätte die Antwort anders ausfallen müssen.
Die Aussage: „Jesus hat den Sabbat abgeschafft!“ ist nicht biblisch. Im Gegenteil hat Jeschua in Matthäus fünf ab Vers 17-20 gesagt: „Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel.“ Und in Matthäus 24,35 sagt Jeschua: „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ 
Jeschua bestätigte also das Gesetz und damit auch den Schabbat, der ein fester Bestandteil des Gesetzes ist. Genauso wenig wie Himmel und Erde nicht vergangen sind, sind auch das Gesetz und damit der Schabbat, der fester Bestandteil des Gesetzes ist, nicht vergangen, sondern besitzen noch Heute und bis Himmel und Erde vergehen volle Gültigkeit.

12. Jeschua hat das Gesetz erfüllt
Bei diesem Argument wird behauptet, dass Jeschua das Gesetz für uns erfüllt hat und wir es also nicht mehr erfüllen müssen. Das heißt, ich darf lügen, stehlen und morden, denn Jeschua hat das Gesetz erfüllt und ist für unsere Sünden gestorben. Das ist schon sehr verwunderlich, denn kein s.g. Christ würde nun behaupten, dass ich diese Dinge tun dürfte. Trotzdem soll es in Ordnung sein den Schabbat nicht zu halten? Wie kann das sein? Man sucht sich also die Gebote aus, an die man sich halten will oder nicht halten will. Wir erinnern uns an Jakobus 2,10: „Denn so jemand das ganze Gesetz hält und sündigt an einem, der ist's ganz schuldig.“ Und in Vers 26 steht weiter: „Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne Werke tot.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

13. Jeschua ist an einem Sonntag auferstanden
Es gibt zwei Ereignisse, die uns die Bibel sagt, um an den Tod und die Auferstehung Jeschuas zu gedenken. Das eine ist die Taufe. „Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.  5 So wir aber samt ihm gepflanzt werden zu gleichem Tode, so werden wir auch seiner Auferstehung gleich sein,“ (Römer 6,3-5) und „indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten.“ (Kolosser 2,12) somit kann man mit Sicherheit sagen, dass die Taufe ein Symbol für den Tod und die Auferstehung ist und nicht der Sonntag!
Außerdem gab Jeschua uns ein Beispiel „Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe. 14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf wohl, daß ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt also sein! also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's ihm zu.“ (Matthäus 3,13) Er kam also zum Jordan als Erwachsener um sich taufen zu lassen, den alten Menschen zu begraben und als neuer Mensch aufzustehen. Dies war ein Hinweis auf seinen echten Tod und die Auferstehung. Seit dem werden wir von ihm persönlich im Geiste getauft. Die Zeremonien mit der Wassertaufe haben seit dem keine Gültigkeit mehr. Die Kindestaufe war noch nie in der Bibel beschrieben und gilt daher als ein nicht-biblisches Ritual. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr. Hier soll es um den Schabbat gehen.
Das zweite Ereignis, an dem der Tod und die Auferstehung Thema sind, ist am Seder-Abend des Pessach-Festes oder bei Christen auch Abendmahl genannt. Dazu lesen wir in Lukas 22,19-20: „Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! 20 ebenso auch den Kelch nach dem Mahle und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.“ 
Wir haben hier also zwei Ereignisse, welche an den Tod und die Auferstehung Jeschuas hinweisen. Eins, welches im Geiste vollzogen wird, was ein dauerhafter Prozess sein kann, aber auch ein Ereignis, welches sich in einem Fest wieder spiegelt und so jedes Jahr zum Pessach gefeiert und gedacht werden kann. Es gibt jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass von nun an der Sonntag zum Gedenken genommen werden soll, oder dass der Schabbat, der Ruhetag Gottes, nun ersetzt werden soll. Nebenbei bemerkt, war Jeschua am Sonntag bereits auferstanden, was ein Hinweis darauf sein kann, dass er bereits am Ende des Schabbat auferstanden war, das wäre jetzt jedoch ein anderes Thema.
Fakt ist jedoch, dass es in der gesamten Bibel keine Anweisung gibt, dass wir den Sonntag feiern oder am Sonntag der Auferstehung gedenken sollen. Schon gar nicht gibt es Hinweise darauf, weshalb der Ruhetag Gottes wegen der Auferstehung Jeschuas auf den Sonntag verlegt werden soll. 
Es gibt jedoch viele Hinweise in der Heiligen Schrift unserer Bibel, mit deutlichen Anweisungen, an die sich jedoch die Mehrheit der Menschheit nicht halten will. Es ist sehr Schade, dass Menschen ihre eigenen Gebote machen und die Gebote die Gott JHWH uns Menschen gegeben hat nicht beachten. Wir müssen nicht viel selbst denken. Wir müssen nur tun, was Gott der Vater uns sagt und seinem Wort glauben und auf ihn vertrauen. Damit wäre der Bund erfüllt.
Hierbei möchte ich gerne einmal ein Zitat der katholischen Kirche darstellen: „Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung und dessen Heilighaltung kann aufgrund katholischer Grundsätze gerechtfertigt werden. …Von Anfang bis Ende der heiligen Schrift gibt es nicht einen Abschnitt, der die Verlegung des wöchentlichen Ruhetages von dem letzten Tag der Woche auf den ersten rechtfertigt.“ (The Catholic Press, Sydney, Australien, August 1900)
Selbst die katholische Kirche weist darauf hin, dass die Verschiebung des Ruhetags eine rein menschliche Handlung war und ist. Was sagt die Bibel dazu? „[…]siehe, Gehorsam ist besser, denn Opfer[…]“ (1. Samuel 15,22) und Jeschua sagt in Matthäus 15,9: „Vergeblich aber ehren sie mich, indem sie Lehren vortragen, welche Menschengebote sind.“ Auch der Apostel Petrus warnt mit anderen Aposteln: „[…] Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ (Apostelgeschichte 5,29) 

14. Jeschua traf mit seinen Jüngern an einem Sonntag zusammen
Nun gibt es in der Bibel keine direkte Aufforderung den Sonntag zu heiligen, jedoch gibt es Stellen in der Bibel, in denen erklärt wird, dass die Apostel sich teilweise auch Jeschua selbst am Sonntag getroffen hätten. Johannes 2,19: „Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch![Schalom]“ Es ist richtig, dass Jeschua am Sonntag den Jüngern erschienen ist. Die Frage ist jedoch WARUM haben sie sich am Sonntag versammelt? War es, damit sie den Sonntag feiern können? Nein, das sei ferne! Sie hatten Angst um ihr Leben vor den Juden, weil Jeschua gekreuzigt wurde und sie als seine Anhänger bekannt waren. Doch als plötzlich der Jude und Hohepriester Jeschua mit einem fröhlichen „Schalom“ zu ihnen trat und ihnen Hoffnung machte, sahen sie, dass Gott JHWH größer ist als alles und Gottes Sohn Jeschua, von göttlichem Wesen den Tod besiegt hatte. Es war also ein Treffen wie an vielen anderen Tagen. 
Der Gottesdienst hat primär nichts mit dem Ruhetag zu tun. Gottesdienst kann an jedem Tage abgehalten werden. Jedoch der Ruhetag mit seinem besonders ehrfürchtigen und JHWH gedenkenden und preisenden Gottesdienst ist am Schabbat, dem siebenten Tage der Woche! Nur weil sich die Jünger getroffen hatten, heißt das nicht, dass sie automatisch Gottesdienst feierten, oder den Sonntag heiligten, oder den Ruhetag auf den Sonntag verlegt hatten! Sie trafen sich in Angst und Not, vermutlich beteten sie auch, aber das hätten sie vermutlich auch an jedem anderen Tage in dieser Situation.

15. Paulus hat am Sonntag gepredigt
Die These: „Paulus hat am Sonntag gepredigt und das Brot gebrochen“ Ist viel verbreitet. Grundlage für diese These ist in Apostelgeschichte 20,7 zu finden, wo geschrieben steht: „Am ersten Tage der Woche aber, als wir versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tage abreisen wollte, und dehnte die Rede bis Mitternacht aus.“ Dazu sollte bedacht werden, dass bei der damals üblichen jüdischen (biblischen) Zeitrechnung ein Tag am Vorabend des Tages bei Sonnenuntergang beginnt so wie es Gott JHWH angeordnet hat und wie es auch in der Bibel beschrieben ist. Und nicht wie bei unserer katholischen Zeitrechnung um Mitternacht. In der biblischen Zeitrechnung beginnt also der erste Tag der Woche, der Sonntag bereits am Abend des Samstag also nach Ende des Schabbat.
In oben beschriebenen Vers hielt Paulus seine Rede also bis Mitternacht. Wäre dies am römischen Sonntag gewesen, hätte er also bis zum biblischen Montag (also 2. Tag der Woche) geredet. Paulus hat also am Abend des Schabbat gepredigt und das Brot gebrochen, was eine Ausnahme war, weil er wie im Vers beschrieben, verreisen wollte. In Vers 9 wird beschrieben: „Und ein Jüngling namens Eutychus saß am Fenster; der sank in einen tiefen Schlaf, weil Paulus so lange redete, und vom Schlaf überwältigt, fiel er vom dritten Stock hinab und wurde tot aufgehoben. 10 Da ging Paulus hinab und warf sich über ihn, umfaßte ihn und sprach: Machet keinen Lärm; denn seine Seele ist in ihm! 11 Und er ging wieder hinauf und brach das Brot, aß und unterredete sich noch lange mit ihnen, bis der Tag anbrach, und zog alsdann fort. 12 Sie brachten aber den Knaben lebendig und waren nicht wenig getröstet.“ Das Brot wurde also erst nach diesem Ereignis gebrochen und sollte daher als Ausnahme verstanden werden, denn nicht jeden Sonntag wollte ein Apostel verreisen und rettete ein Menschenleben bevor er das Brot brach. 
Jedoch gibt es auch hier keinerlei Hinweise, dass diese Ausnahme zur Regel gemacht werden solle oder warum der Ruhetag des HERRN nicht unberührt bleiben kann. Egal wie man es liest, rechtfertigt dieser Text nicht die generelle Heilighaltung des Sonntags. Es sei noch erwähnt, wenn man das ganze Kapitel durchgelesen wird, der Sonntag nur nebenbei erwähnt wird, um eine chronologische zeitliche Abfolge zu beschreiben. Es geht in diesem Kapitel um viele wichtige Ereignisse und nicht unbedingt um die einzelnen Tage, an denen diese stattgefunden haben. Das Brot brechen ist auch kein Gottesdient im herkömmlichen Sinne, wie in Apostelgeschichte 2,46-47 beschrieben. „Und täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens, 47 lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich solche, die gerettet wurden, zur Gemeinde hinzu.“
Zusammenfassend kann man also sagen, dass es keine Bibelstelle gibt, in der Jeschua oder ein Apostel den Sonntag heilig hielt. Jedoch gibt es viele Stellen, in denen bestätigt wird, dass Menschen des Volkes, welche Gott JHWH liebten den Schabbat heiligten: 
- Apostelgeschichte 13,14: „Sie aber zogen von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien und gingen am Sabbattag in die Synagoge und setzten sich. 15 Und nach der Vorlesung des Gesetzes und der Propheten ließen die Obersten der Synagoge ihnen sagen: Ihr Männer und Brüder, habt ihr ein Wort der Ermahnung an das Volk, so redet!“ Dagegen könnte man zitieren: „Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, auf daß ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz (obschon ich nicht unter dem Gesetz bin), damit ich die unter dem Gesetz gewinne;“ (1.Korinter 9,20) Das würde bedeuten, dass Paulus nur in die Synagoge gegangen ist um Juden für Christen zu gewinnen. Nicht also um den Schabbat zu heiligen, sondern nur um die Juden zu erreichen. Doch wir lesen weiter: „Da aber die Juden aus der Schule gingen, baten die Heiden, daß sie am nächsten Sabbat ihnen die Worte sagten.“ (Apostelgeschichte 13,42) Es ist sehr interessant, dass nicht die Juden Paulus baten am nächsten Schabbat wieder in der Synagoge zu predigen, sondern die Heiden! Die Heiden haben also den Schabbat gehalten und wollten mehr darüber erfahren! Im folgenden Vers (44) lesen wir weiter: „Am folgenden Sabbat aber kam zusammen fast die ganze Stadt, das Wort Gottes zu hören.“ Man kann sich vorstellen, wie groß der Gottesdienst gewesen sein muss, wenn beinahe die ganze Stadt zusammen kam um Paulus am Schabbat predigen zu hören und den Schabbat zu heiligen! Aber das war nicht der Einzige Bericht. Lesen wir weiter:
- „Wie nun Paulus gewohnt war, ging er zu ihnen hinein und redete mit ihnen an drei Sabbaten aus der Schrift,“ (Apostelgeschichte 17,2) und weiter:
- „Am Tage des Sabbats gingen wir hinaus vor die Stadt an das Wasser, da man pflegte zu beten, und setzten uns und redeten zu den Weibern, die da zusammenkamen.“ (Apostelgeschichte 16,13) aber es geht noch weiter:
- „Und er lehrte in der Schule an allen Sabbaten und beredete beide, Juden und Griechen.“ (Apostelgeschichte 18,4) „Er saß aber daselbst ein Jahr und sechs Monate und lehrte das Wort Gottes.“ (Apostelgeschichte 18,11) Ein Jahr und sechs Monate sind achtundsiebzig Wochen. Paulus predigte also an weit über siebzig Schabbaten, rechnen wir die zuvor genannten dazu, sind es über achtzig der genannten, an denen Paulus nachweislich predigte. Diese Tatsache raubt dem Argument, dass Paulus am Sonntag predigte, jegliche Grundlage. Das gegen den Schabbat verwendete Argument ist also aus biblischen Tatsachen nicht haltbar. Die Bibel sagt es unmissverständlich im alten und neuen Testament: Der Schabbat ist der heilige Ruhetag des HERRN JHWH. Es ist nicht der Sonntag und auch kein anderer Tag. Auch Paulus heiligte den Schabbat so, wie alle anderen Heiden, welche sich bekehrt haben.

16. Die Apostel haben den Sabbat auf den Sonntag verlegt
Im vorangegangenen Argument wurde widerlegt, dass der Apostel Paulus den Schabbat auf den Sonntag verlegt haben. Trotzdem gibt es noch Zweifler. Also sehen wir mal, was die Apostel sagen. Paulus sagte: „Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.“ (Römer 7,22) weiter sagt er in Römer 3,31: „Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf.“ An die Korinther schreibt er folgendes: „Beschnitten sein ist nichts, und unbeschnitten sein ist nichts, sondern Gottes Gebote halten.“ (1. Korinther 7, 19) Der Apostel Paulus bestätigte das Gesetz. Da war keine Rede von Abänderung, sondern es wurde im Gegenteil die Wichtigkeit der Gebote betont.
Der Apostel Johannes schrieb: „Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr habt von Anfang gehabt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang gehört habt.“ (1. Johannes 2,7) Auch Johannes unterstreicht die Gültigkeit der Gebote, welche von Anfang an da waren. Also ist das Argument, dass die Apostel den Schabbat auf den Sonntag verlegt haben, falsch. Im Gegenteil wurde auf das alte Gebot hingewiesen und betont. Die Sonntagsheiligung wäre eine große Veränderung, über welche es viele Diskussionen gegeben hätte. Als schon die Beschneidung vom Fleisch auf den Geist verlegt wurde, gab es bereits heftige und lange Diskussionen. Nicht vorzustellen, welche Diskussionen eine Verlegung des Ruhetags ausgelöst hätten. Diese fanden auch statt, jedoch nicht in der Bibel erwähnt, sondern ca. 300 Jahre später beim Konzil von Nicäa, bei dem, nach Anordnung von Kaiser Konstantin, der Schabbat dem Sonntag weichen musste. Und seit dem Schabbathalter Verfolgt und benachteiligt wurden. Dazu mehr in einer anderen Schrift. 
Aber selbst wenn die Apostel den Schabbat auf den Sonntag verlegt hätten, hätte dies den Gültigkeit für uns? Wären sie autorisiert gewesen Gottes Gebote zu verändern? Die Gebote Gottes JHWH, die JHWH selbst mit seinem Finger in Stein geschrieben hat? Den Schabbat, den Jeschua HaMaschiach Gottes Sohn daselbst heiligte? Könnten die Apostel diesen einfach verändern? Die Antwort ist ein klares Nein. Soviel Autorität besaßen die Apostel nicht. Also selbst wenn sie den Schabbat verändert hätten, wäre dies für uns ungültig, weil Gott JHWH  auch über den Aposteln steht. Sie haben den Schabbat aber nicht verändert, sondern im Gegenteil seine Wichtigkeit unterstrichen. Sie haben den Ruhetag des HERRN weder verlegt, noch verändert. Sie waren absolut gehorsam.
Es wäre Blasphemie, das vierte Gebot, welches Gott JHWH als Schöpfer bestätigt, zu entfernen. Die Apostel haben sehr gut die Wichtigkeit des Gesetzes verstanden. Denn nur durch das Gesetz wird uns bewusst, dass wir Sünder sind. Und nur durch das Gesetz verstehen wir, dass wir uns nicht selbst retten können. Und nur durch das Gesetz verstehen wir, dass wir einen Erlöser brauchen. Das Gesetz ist dazu da, dem Menschen seine tödliche Krankheit zu zeigen. Das Gesetz ist die Diagnose! Der Mensch hat nun die Wahl, ob er die Medizin in Form von Jeschua HaMaschiach anzunehmen und geheilt zu werden, auf dass er ewig lebe, oder ob er lieber seine Diagnose abstreitet und sich einredet er wäre gesund, die Medizin nicht annimmt und dadurch den sicheren Tod wählt. 
Es gibt also keinen biblischen Beweis für die Änderung der zehn Gebote, die ohnehin nicht gültig wäre, hätte Gott JHWH nicht persönlich geändert, obgleich er bereits versprochen hat, dass sie ewig gültig sein werden und er sein Wort nicht ändert.
Die Apostel verlegten nicht den Schabbat, sondern ehrten Gott JHWH und hielten die Schabbate genauso, wie Gott JHWH es angeordnet hat. So wie Jeschua, seine Jünger und die Apostel den Schabbat gehalten haben, so sollen auch wir Gott JHWH gegenüber gehorsam sein und den Schabbat halten. 

17. Die Gemeinde sammelte am Sonntag Opfergaben
Diese Aussage hat keinerlei biblische Grundlage, denn nirgendwo in der Bibel lesen wir, dass die Gemeinden am Sonntag Opfergaben sammelten. In der Bibel lesen wir folgendes im 1. Korinter 16,2: „An jedem ersten Wochentage lege ein jeder von euch bei sich zurück und sammle auf, je nachdem er Gedeihen hat, auf daß nicht dann, wenn ich komme, Sammlungen geschehen.“ Ist damit eine Spendensammlung in einem Gottesdienst gemeint? Paulus empfiehlt den Gläubigen, bereits am Sonntag schon etwas Geld beiseite zu legen. Ist das eine Versammlung? Paulus empfiehlt nur sich selbst etwas beiseite zu legen. Damit, wenn Paulus am Schabbat kommt, das Geld bereitliegt und nicht erst zusammengesucht werden muss.
Wie kommt man also auf den Gedanken, dass wenn man am Sonntag Geld beiseitelegen soll, der Sonntag dadurch eine besondere Bedeutung bekommt und sogar den heiligen Schabbat ersetzen soll? Wenn ich jede Woche Geld auf mein Sparbuch einzahle, ist dann der Tag besonders und vielleicht sogar Heilig, an dem ich diese Überweisung tätige? Also für mich ist eher der Tag besonders, an dem ich das Geld für das ausgeben kann, worauf ich gespart habe. Außerdem sollte bedacht werden, dass die Arbeitsverhältnisse damals nicht die gleichen waren wie bei uns heute. Die Arbeiter haben keinen Monatslohn erhalten, sondern waren Tagelöhner. Deshalb macht es auch Sinn, dass der Arbeiter nach seinem ersten Arbeitstag von seinem ersten Lohn der Woche einen Teil zur Seite legt. Dieser Vers bestätigt außerdem, dass der Sonntag ein ganz normaler Arbeitstag war, denn wo sonst sollte das Geld am ersten Wochentag herkommen, wenn nicht von der erledigten Arbeit um es dem Apostel am Schabbat zu geben?! Hiermit zu argumentieren, dass der Sonntag deshalb gefeiert werden sollte entspricht nicht den Tatsachen. Somit lässt sich sicher sagen, dass dies kein Argument für den Sonntag ist, sondern eher beweist, dass der Sonntag ein normaler Arbeitstag war und sein sollte.

18. Der Sonntag ist der Tag des Ewigen
Als Beweis dafür, dass der Sonntag der Tag des Ewigen sei, wird folgender Vers genannt: „Ich war an des Herrn Tage im Geiste, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie die einer Posaune.“ (Offenbarung 1,10) In diesem Vers beschreibt Johannes, dass er am Tag des HERRN im Geist war. In diesem Vers steht nichts über den Sonntag geschrieben. Wie kommt man nun darauf, dass der Sonntag der Tag des HERRN sei? In der Bibel gibt es mehrere Verse, die wiedergeben, dass der Schabbat der Tag des HERRN sei:
- „So du deinen Fuß von dem Sabbat kehrst, daß du nicht tust, was dir gefällt an meinem heiligen Tage, und den Sabbat eine Lust heißt und den Tag, der dem HERRN heilig ist,[…]“ (Jesaja 58,13)
- „Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist der große, heilige Sabbat, da ihr zusammenkommt. Keine Arbeit sollt ihr an dem tun; denn es ist der Sabbat des HERRN in allen euren Wohnungen“ (3. Mose 23,3)
- „Sechs Tage sollt ihr arbeiten; den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat der Ruhe des HERRN. Wer an dem arbeitet, soll sterben.“ (2.Mose 35,2)
Also bestätigen Jesaja und Mose, dass der Schabbat der Tag des HERRN ist. Aber auch Jeschua bestätigt die, indem er in Markus 2,28 über sich selbst sagt: „Also ist der Menschen Sohn auch Herr des Sabbats“ Jeschua ist der Herr über den Schabbat oder der Schabbat ist der Tag des Herrn Jeschua HaMaschiach. 
Es lässt sich also mit Sicherheit sagen, dass die Bibel nicht den Sonntag, sondern den Schabbat als den Tag des HERRN bezeichnet.

19. Alle Tage sind gleich
Manche „Christen“ behaupten, dass alle Tage gleich sind. Es würde keine Rolle spielen, an welchem Tag Gott gedient würde. Diese Aussage wird mit folgendem Vers unterstrichen: „Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß.“ (Römer 14,5) Nach diesem Vers gibt es keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Tagen mehr. Alle Tage sind gleich. Was will uns Paulus mit dieser Aussage erklären? Ist damit der wöchentliche Ruhetag gemeint? Meint Paulus den Schabbat? Wie kann es sein, dass Paulus solche Worte von sich gibt? Denn Gott JHWH selbst nannte den Schabbat „Heilig“! An anderer Stelle nennt Paulus das Gesetz inklusive Schabbat „Heilig“! Widerspricht Paulus hier Gott JHWH und sich selbst ebenfalls? Gibt es diesen Widerspruch in der Bibel?
Zugegeben, der Vers ist nicht einfach zu verstehen. Wir müssen ihn daher im Kontext betrachten und sehen worüber Paulus in diesem Zusammenhang spricht und was er damit sagen möchte. Hier also nun Römer vierzehn ab Vers eins bis acht: „Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirrt die Gewissen nicht. 2 Einer glaubt er möge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der ißt Kraut. 3 Welcher ißt, der verachte den nicht, der da nicht ißt; und welcher nicht ißt, der richte den nicht, der da ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen. 4 Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn wohl aufrichten.  5 Einer hält einen Tag vor dem andern; der andere aber hält alle Tage gleich. Ein jeglicher sei in seiner Meinung gewiß. Welcher auf die Tage hält, der tut's dem HERRN; und welcher nichts darauf hält, der tut's auch dem HERRN. Welcher ißt, der ißt dem HERRN, denn er dankt Gott; welcher nicht ißt, der ißt dem HERRN nicht und dankt Gott. 7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. 8 Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN.“ 
Weiter lesen wir ab Vers 14-21 folgendes: „Ich weiß und bin gewiß in dem HERRN Jesus, daß nichts gemein ist an sich selbst; nur dem, der es rechnet für gemein, dem ist's gemein. 15 So aber dein Bruder um deiner Speise willen betrübt wird, so wandelst du schon nicht nach der Liebe. Verderbe den nicht mit deiner Speise, um welches willen Christus gestorben ist. 16 Darum schaffet, daß euer Schatz nicht verlästert werde. 17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste. Wer darin Christo dient, der ist Gott gefällig und den Menschen wert. 
19 Darum laßt uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und was zur Besserung untereinander dient. 20 Verstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut dem, der es ißt mit einem Anstoß seines Gewissens.“ 
Über was spricht hier also Paulus im Kontext? Es geht hauptsächlich über Meinungen, Speisen, Essen, Trinken, Reines und Unreines. Wir sollten auch berücksichtigen, dass in Rom die verschiedensten Gemeinden zusammen kamen. Verschiedene Menschen mit verschiedenen Kulturen und verschiedenen Gewohnheiten aus verschiedenen Ecken der Erde mit verschiedenen Gebräuchen und Sitten. Da ist es nicht verwunderlich, dass es auch verschiedene Auffassungen und Meinungen über den Glauben gab. Und in diesem Zusammenhang kann man auch besser verstehen, worüber Paulus spricht. Die einen hielten einen bestimmten Tag oder Fastentag für besonders, für andere waren dies ganz gewöhnliche Tage. Paulus ermahnt hier die Gläubigen, sich nicht gegenseitig zu richten/verurteilen.
Paulus spricht in oben genannten Versen nicht über den Schabbat. Also ist es in diesem Zusammenhang auch eher unwahrscheinlich, dass Paulus den Schabbat meint. Paulus versucht den Frieden in der Menschenmenge zu wahren und bittet die Gläubigen einander zu respektieren. Außerdem nennt Paulus die Streitfragen explizit Meinungen. Hier ist nicht einmal die Rede von Geboten Gottes. Es kann sich hierbei nicht um die zehn Gebote handeln, denn diese stehen im gesamten Abschnitt nicht zur Diskussion. In Römer 3,13 sagt Paulus klar: „[…] wir bestätigen das Gesetz.“ Das Gesetz Gottes steht über den Meinungen der Menschen. Wo kämen wir denn dahin, wenn sich jeder sein eigenes Gesetz, nach den eigenen Maßstäben machen würde? Der eine heiligt den Sonntag, der Andere den Donnerstag und der Dritte den Dienstag als den Tag des HERRN. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass es Dinge gibt, die Gott JHWH den Menschen überlässt, über die er frei entscheiden kann und nach seinem Wissen und Gewissen handeln darf und trotzdem nicht aus dem Bund fällt. Es gibt jedoch auch Dinge, die Gott JHWH dem Menschen vorschreibt, um im Bund zu bleiben. Bei Zweiten, den zehn Geboten, ist es unerheblich, welche Meinung ich darüber habe.
Paulus redete hier über Meinungen. Der Schabbat wurde auch nicht erwähnt. Es sind nicht alle Tage gleich, den Gott JHWH segnete nur diesen einen Tag, den Schabbat!
Wenn es für unseren allmächtigen Gott und Schöpfer JHWH einen Unterschied zwischen den Tagen gibt, sollte es da nicht auch einen für uns geben? Wer sind wir, dass wir den Segen des Schabbats ablehnen? Wenn mich ein guter Freund zu seinem Geburtstag oder seiner Hochzeit einlädt, könnte ich dann einen Tag später kommen und sagen, dass der Tag doch eigentlich keine Rolle spielt, denn ich glaube ja trotzdem, dass er geheiratet bzw. geboren wurde? Absurd oder? Genauso verhält es sich mit dem Schabbat. Der Tag ist sehr wohl besonders und es ist wichtig an welchem wir zusammenkommen! Wenn Gott JHWH den Schabbat als den Ruhetag festgelegt geheiligt und gesegnet hat, dann wird er seinen Grund dafür haben (den er uns sogar genannt hat) und dann soll es doch auch einfach so sein! Ist es da nicht einfach nur frech und respektlos, wenn jemand sagt: „Lieber Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, du hast den Schabbat geheiligt und für mich persönlich gesegnet, trotzdem ist es mir lieber den Sonntag zu halten. Sei mir nicht Böse, ich lebe doch jetzt unter der Gnade und alle anderen tun es doch auch!“ Das sei ferne!

20. Christus ist des Gesetzes Ende
Der vierte Vers des zehnten Kapitels des Römerbriefes sorgt für heiße Diskussionen bezüglich des Gesetzes und damit auch des Schabbats, den dort steht folgendes geschrieben: „Denn Christus ist des Gesetzes Ende; Wer an den glaubt, ist gerecht.“ Auf den ersten Blick scheint es so, als ob Jeschua das Ende für das Gesetz ist und dieses abgeschafft wurde. Was will Paulus hier sagen? An anderer Stelle lehrt Paulus folgendes: „[…] denn durch das Gesetz, kommt Erkenntnis der Sünde.“ (Römer 3,20) und in Römer 4,15: „[…] wo aber kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.“ Widerspricht sich Paulus? An einer Stelle sagt er, dass das Gesetz wichtig ist, an anderer Stelle spricht er vom Ende des Gesetzes. 
Angenommen, das Gesetz hätte ein Ende gefunden, was würde dies bedeuten? Ohne Gesetz gibt es auch keine Sünde und damit auch keine Übertretung des Gesetzes mehr. Es gibt also kein Maß für Gut und Böse. Widerspricht diese Aussage nicht der Aussage Jeschuas, in Matthäus 5,17-18: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. “ Der oben genannte Vers scheint also diesen Versen in der Bibel zu widersprechen. Doch bevor wir hier von einem Widerspruch reden, lasst uns überprüfen, ob nicht vielleicht ein Übersetzungsfehler vorliegen könnte:
Im Urtext wird das Wort „telos“ genannt, welches mit Ende übersetzt wurde. Suchen wir also nach weiteren Übersetzungen dieses Wortes „telos“. Bei Wikipedia wird das Wort „telos“ aus dem griechischen mit dem deutschen Wort „Ziel“ übersetzt. Im Duden bedeutet „telos“  „Ziel“, [End]zweck.
Schauen wir uns einen anderen Vers an, in dem ebenfalls das Wort „telos“ vorkommt: „und doch ist der Endzweck des Gebotes Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.“ (1. Timoteus 1,5) 
In der Lutherübersetzung wird 1. Petrus 1,9 wie folgt übersetzt: „und das Ende eures Glaubens davonbringen, nämlich der Seelen Seligkeit.“ Während in der Schlachter-Übersetzung steht: „wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontraget, der Seelen Seligkeit!“ In der Schlachter-Übersetzung ist dieser Vers also genauer übersetzt.
Wenn wir das Wort „telos“ nun also richtig übersetzen heißt der obig genannte Vers: „Denn Christus ist des Gesetzes Ziel […]“ Damit zeigt sich der Bibel-Vers auch nicht mehr im Widerspruch zu anderen Versen. Jeschua ist also nicht des Gesetzes Ende, sondern das Ziel des Gesetzes. Ziel des Gesetzes ist es also uns zu Jeschua zu führen. Das Gesetz kann mich nicht retten oder rechtfertigen. Das Gesetz verurteilt nicht. Der Sinn des Gesetzes besteht darin, uns von unserer Schuld zu überzeugen und damit zu Jeschua zu führen, der uns von Schuld und Sünde befreien kann. Jeschua ist das Ziel. Darum geht es auch im gesamten Kontext. Im Vers (3) davor lesen wir: „Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, sind sie der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan.“ Paulus ging es darum, verständlich zu machen, dass es sinnlos ist, sich durch Gesetzlichkeit und eigene Werke retten zu wollen. Sondern dass Jeschua unsere Gerechtigkeit und Rechtfertigung ist. Und dass wir nur durch ihn einzig und alleine gerettet werden können.
Wenn wir an Jeschua glaube, wenn wir ihn lieben, werden wir von uns aus Gottes zehn Gebote befolgen – nicht um mich gerecht zu machen, sondern weil ich einfach gar nicht anders kann!

21. Der Sabbat ist nicht der Samstag, sondern der Sonntag
Es gibt immer noch Kleingläubige, die sich von derart Argument verführen lassen. Dazu sei folgendes gesagt: In Deutschland nennen wir die Tage: 
Sonntag „Tag des Sonnengottes“ (Erster Tag), Montag „Tag des Mars“ (Zweiter Tag), Dienstag „Tag des Tiu“ (Dritter Tag), Mittwoch „Tag des Wodan/Odin“ (Vierter Tag), Donnerstag „Tag des Thor/Baal“ (Fünfter Tag), Freitag (Tag der Freya – Sechster Tag) und Samstag (Tag des Saturn – Siebenter Tag – Schabbat). 
Wie ist das in andern Ländern? In hebräischer Sprache ist es immer noch wie im Ursprung gestaltet: 
jom rischon, „Erster Tag“, jom scheni, „Zweiter Tag“, jom schlischi, „Dritter Tag“, jom revi'i, „Vierter Tag“, jom chamischi, „Fünfter Tag“, jom schischi, „Sechster Tag“, Schabat, „Ruhe“. 
In Brasilien und Portugal heißen die Tage zum Beispiel: 
Domingo „Tag des heiligen Dominicus, der den katholischen Dominikanerorden gegründet hat“ (Sonntag), Segunda-Feira „Zweiter Tag“ (Montag), Terca-Feira „Dritter Tag“ (Dienstag), Quarta-Feira „Vierter Tag“ (Mittwoch), Quinta-Feira „Fünfter Tag (Donnerstag), Sexta-Feira „Sechster Tag“ (Freitag), Sabado „Schabbat“ (siebter Tag).

Es war also mal anders, ursprünglich waren die Tage einfach nur durchnummeriert, nur der Schabbat wurde in bezeichnenderweise als „Ruhetag“ beschrieben und daher als besonders hervorgehoben. Aber die Germanen dachten es wäre besser jeden Tag einen Gott anzubeten und so ging nicht nur der Schabbat verloren, sondern verlor auch gänzlich an Bedeutung, weil ja jeder Tag einem Gott diente. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Wochentag): „Die sieben Tage der babylonischen Woche wurden nach den mit bloßem Auge sichtbaren Planeten des geozentrischen Weltbilds benannt (Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn), die zum Zeitpunkt der Benennung selbst als Götter angesehen wurden. Als die Germanen diese Namen im 4. Jahrhundert kennenlernten, benannten sie diese nach den Namen der den römischen Göttern ungefähr entsprechenden germanischen Gottheiten um. Im Zuge der Christianisierung wurde zu einem späteren Zeitpunkt versucht, diese heidnischen Namen wieder zurückzudrängen, was aber im deutschsprachigen Raum nur beim Mittwoch und Samstag [nur bedingt] gelang.“

Es ist sehr Schade, dass es noch heute nach über zweitausend Jahren zur Diskussion steht, welchen Tag wir halten sollen um den Bund zu erfüllen. Dabei ist es so einfach, das Richtige zu tun, wenn man sich mit Gottes Wort in der Bibel gründlich auseinandersetzt. Gerade Personen in kirchlichen Leitungspositionen sollten dies tun und vorbildlich vorantreiben. Stattdessen führen sie sinnlose Diskussionen, obgleich das Wort Gottes in der Bibel doch so klar ist.
Leider verbindet man mit dem Schabbat nur das Judentum und bemerkt gar nicht, dass er auch für Christen gleichermaßen gilt. Das Christentum entstand aus dem Judentum. Jeschua war/ist Jude! Wir beten zum Gott Israels JHWH. Was muss noch alles passieren, damit wir unsere jüdischen Wurzeln erkennen und folgen? Der Schabbat ist ein großer Teil davon!
Manchmal wird der Schabbat zur Prüfung, wenn wir aufgrund des Haltens des Schabbats Probleme mit Familie, Freunde oder Arbeitgeber bekommen. Aber auch in Prüfungszeiten lässt und Gott JHWH nicht alleine, sondern geht mit uns hindurch. Und die Treue gegenüber dem Allerhöchsten zahlt sich in jedem Fall aus. 
Der Schabbat ist keine Last. Er ist ein besonderer Tag, an dem man sich besonders viel Zeit nimmt – für Gott! Er ist für den Menschen da. Er dient der Erholung, der Entdeckung von Gottes Wort, der Auszeit von der Arbeit. Der Schabbat ist ein Segen. Am Schabbat tanken wir neu auf, damit wir genug Kraft für den Rest der Woche haben. Wer ihn ordentlich hält, wird dies schnell selbst bemerken. Einfach mal eine Zeitlang ausprobieren! 

Quellen: www.YouTube.com Suchtext: "Müssen Christen den Sabbat halten? Teil 1-4, Freude am Glauben" (2017)
 Folgende Bibelausgaben wurden zitiert: Schlachter (1951);Elberfelder (1905); Luther (1912)
 https://de.wikipedia.org/wiki/Wochentag (2019)
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